Erdogans Provokation

Die Ankunft des türkischen Premiers Erdogan in Köln steht unmittelbar bevor - da meldet sich der Bürgermeister der Stadt mit scharfer Kritik. 
Er bezeichnete die Visite als "Provokation". In der Nacht kam es zu ersten Zwischenfällen.


Auf 30.000 Anhänger werden in Köln nach bisherigem Stand rund 30.000 Gegner des Premiers treffen. 
Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.
 Der türkische Außenminister hatte die Deutschen am Freitag aufgefordert, Provokationen gegen seinen Chef zu verhindern.

Der Auslandstrip sei "schon eine gewisse Provokation nach dem schweren Grubenunglück und vor dem Hintergrund von gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Türkei", sagte Roters am Samstagmorgen dem Radiosender WDR 5.
"Ich fände es angebracht, wenn Erdogan an der Aufklärung des Grubenunglücks mitwirken würde, statt in Deutschland auf Wahlkampftour zu gehen", so Roters damals.

Angesichts der Spannungen in der Türkei fürchtet Roters auch in Köln Zusammenstöße zwischen Erdogans Gegnern und Anhängern. "Bislang haben wir ein sehr friedliches Miteinander gehabt, auch wenn unterschiedliche Positionen da waren. Sie werden jetzt emotionalisiert", sagte der Politiker in der WDR-Sendung "Morgenecho".


Tatsächlich haben sich bereits in der Nacht zum Samstag Hunderte Anhänger und Gegner verbale Auseinandersetzungen geliefert. "Wir mussten die aufgebrachten Gruppen vor einem Restaurant voneinander trennen", sagte ein Sprecher der Polizei und bestätigte einen Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers". Es sei dabei aber zu keinen gewaltsamen Zwischenfällen gekommen.

In der Kölner Weidengasse hätten der türkische Vizeregierungschef Bülent Arinc und der türkische Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu zu Abend gegessen. Als dies bekannt wurde, hätten sich nach Behördenangaben spontan 300 Anhänger und Gegner der türkischen Regierung versammelt. Es habe lautstarke Proteste und gegenseitige Beleidigungen gegeben. [...]




Fakt ist:
währ die Lösung!