Islam ist Liebe

Islam ist Frieden...
Islam ist Liebe...

In Pakistan wurde eine schwangere Frau von ihrer eigenen Familie zu Tode gesteinigt, weil sie aus Liebe heiratete. Die Täter, angeführt vom eigenen Vater, müssen wohl keine Strafe fürchten.

Farzana Iqbal wurde von der eigenen Familie gesteinigt
Die schwangere Farzana Iqbal wurde in der pakistanischen Stadt Lahore von ihrer eigenen Familie zu Tode gesteinigt. 
Der Grund: 
Sie hat einen Mann ihrer Wahl aus Liebe geheiratet - gegen den Willen der Familie. 
Das Tragische daran ist, dass sie direkt vor einem Gerichtsgebäude erschlagen wurde unter Anwesenheit der Polizei. 
Doch niemand hat die Männer davon abgehalten.

Die 25-jährige Farzana hatte sich in Mohammed verliebt und entschieden ihn zu heiraten. 
Sie war sogar bereits im dritten Monat schwanger. Doch das wollte ihre Familie nicht akzeptieren, denn sie sollte eigentlich ihren Cousin heiraten. 
Ihr Vater verklagte daraufhin ihren Ehemann wegen Entführung. Vor Gericht sollte sich das Ehepaar zu dieser Anschuldigung äußern und dort ihre Liebe bekunden. 
Doch dazu kam es gar nicht erst, denn vor dem Gebäude lauerten 20 Männer dem Paar auf - darunter ihr eigener Vater, zwei Brüder und der Cousin, den sie heiraten sollte. 
Sie steinigten die junge Frau mit Ziegelsteinen. 
Der gewaltsame Akt dauerte 15 Minuten, bis Farzana an den Folgen der Kopfverletzungen verstarb. 

Nach der Steinigung seiner schwangeren Tochter in der pakistanischen Metropole Lahore hat der Vater der 25-Jährigen die Tat als gerechtfertigt verteidigt. 
Ein Polizeisprecher sagte, der Vater habe die Tötung seiner Tochter gestanden. 
Er habe zur Begründung angegeben, dass deren Liebesheirat Schande über die Familie gebracht habe. 
Nach dem sogenannten Ehrenmord war nur der Vater festgenommen worden. 
Die Polizei suchte weiter nach anderen Tätern.

Mit einer Strafe müssen sie allerdings nicht rechnen, denn in Pakistan ist ein Ehrenmord strafrechtlich nicht zu verfolgen, solange die restliche Familie den Tätern vergebe. 
Hilfsorganisationen verzeichnen in dem streng konservativen islamischen Land jedes Jahr rund 1.500 solcher Morde.