D.U.M.B

D.U.M.B
ist die Abkürzug für:
Deep Underground Military Bases

Sie werden sie überall bauen. Tausende sind bereits gebaut und viele mehr sind fast fertig. 
Warum? - Und woher kommen die Milliarden die das kostet?


Cheyenne Mountain gilt als sicherster Ort der Welt. Tief unter der Erde von Colorado hätte der
US-Präsident dort sogar den nuklearen Winter nach einem Atomkrieg überlebt.

Aus der offiziellen Presse:
Nach einem Besuch Russischer Millitärexperten wurde folgendes verkündet:
2006 wurde das Symbol des Kalten Kriegs eingemottet - nachdem selbst die Russen dort schon Wodka getrunken haben.
Gänge im Cheyenne Mountain
Mehr als 700 Meter unter der Erde liegen die 15 tunnelartigen Gebäude des Atombunkers Cheyenne Mountain. Der Komplex wurde in der Zeit des Kalten Kriegs gebaut, um wichtige Regierungsmitglieder im Fall eines Atomanschlags zu schützen.
Zahnarztpraxis, Sauna, Friseur und Kapelle im Berg
Auf der Suche nach einem geeigneten Ort wurden die Planer am Rande von Colorado Springs fündig. Die Gegend ist wenig erdbebengefährdet, und in der Nähe befanden sich schon damals mehrere militärische Anlagen.
Das ehemalige Ranchgelände am Cheyenne Mountain bot sich wegen der sicheren Lage genau in der Mitte des Kontinents an: Die Strategen gingen davon aus, dass man im Falle eines Angriffs von dort aus am meisten Zeit für eine Warnmeldung hätte.
1961 begannen Arbeiter, den Fels von innen zu sprengen und den Berg Stück für Stück auszuhöhlen. 700.000 Tonnen Granitgestein schafften sie aus der Tiefe.
Mehr als 700 Meter unter der Erde entstand in fünf Jahren Bauzeit eine Kleinstadt mit eigenem Kraftwerk, Wasserversorgung und Vorratslagern.
Den Eingang verschließen zwei 25 Tonnen schwere Stahltüren. Im Inneren des Berges befinden sich 15 tunnelartige Gebäude mit bis zu drei Etagen. Es gibt ein Restaurant, eine kleine Krankenstation mit Zahnarztpraxis, Fitnessräume, eine Sauna, einen Friseur und eineKapelle. Hunderte Menschen arbeiteten zeitweise dort unter Tage. Die Schutzvorrichtungen sind so konstruiert, dass die Anlage von außen nicht beschädigt werden kann, weder durch Atombomben noch durch Feuer oder Erdbeben. Schächte für Wasser- und Nahrungsversorgung, Kraftstoffe und Abwasser sind mit Sensoren ausgestattet, die Explosionen wahrnehmen - die Schächte schließen sich dann automatisch.
Mit den Russen Wodka getrunken
Doch die Bedrohungsszenarien haben sich geändert, und so verkündete ein Militärsprecher kürzlich, die Luftverteidigungszentrale Norad werde ihr Tagesgeschäft in ein gewöhnliches Gebäude auf dem Luftwaffenstützpunkt Peterson in Colorado Springs verlegen. Damit hoffe man, auf Krisen schneller und flexibler zu reagieren.
Die Aufgaben haben sich in Richtung Luftraumkontrolle und Terrorabwehr entwickelt.
Seit vielen Jahren hat das Personal in der Anlage ohnehin nicht mehr hauptsächlich in Richtung Moskau geschaut. Der alte Feind ist heute wenig bedrohlich, im Gegenteil: Eine Delegation der russischen Luftwaffe war im vorigen Jahr schon zu Besuch in dem lange sagenumwobenen Kontrollraum. "Es war okay", sagte Norad-Chef Timothy Keating danach.
Man habe zusammen Wodka getrunken.In den sechziger Jahren wären solche Szenen unvorstellbar gewesen.
"Cheyenne steht für die Vorstellung, dass es nur noch dieses eine Kontrollzentrum gibt, wo Mensch und Maschine zusammen gegen die Apokalypse kämpfen", sagte der Geschichtsprofessor W. Patrick McCray von der Universität von Kalifornien in Santa Barbara der "New York Times".
Die Anlage zeige, wie dominant vor allem die Furcht vor dem Weltuntergang durch Atomwaffen in der amerikanischen Gesellschaft war.
"Der Berg steht für die Entschlossenheit, einen Atomkrieg zu führen und zu gewinnen."

Der Superbunker wäre eine Attraktion für Touristenmassen - doch daraus wird vorerst wohl nichts.
Auch wenn mitunter angemeldete Besuchergruppen zu bestimmten Bereichen Zutritt bekommen, bleibt der unterirdische Bunker auf Standby.
"Für den Fall, dass wir doch noch mal einen Rückzugsort brauchen", sagte ein Militärsprecher der "New York Times".


Soweit der Offizielle Teil!

Und nun zu den Fakten:
Cheyenne Mountain ist bereits 2010 also 4 Jahre nach dieser Presseshow wieder zum militärischen Sperrgebiet erklärt. An den Berg kommt man derzeit nur bis zur Sperrzone (6 Meilen) heran.


Es gibt mittlerweile hunderte solcher Anlagen. jede größere Nation, US, Russland, die meisten NATO-Länder sind seit Jahren dabei ähnliches zu bauen oder aber sind bereits fertig damit.
Von wegen "Die Zeiten haben sich geändert blablabla"
Die einen sind militärisch die anderen um Tiere und Pflanzen unterzubringen und weitere kleinere Anlagen wo nur Genmaterial, Biologisches und Chemisches eingelagert werden kann.

Ihr glaubt das nicht?
Dann macht mal einen Wochenendausflug nach Mülhausen oder wie es richtig heißt Mulhouse an der Deutsch-Französischen Grenze.
Dort gibt es eine alte Gedenkstätte (Der Bunker an der a-36)
Besucht die Gedenkstätte und schaut euch ein wenig um.
Noch auf dem Gelände der Gedenkstätte werdet ihr zwei kleine Hügel sehen in die Tunnel gearbeitet wurden. Die Tunnelzugänge mit beeindruckenden Stahltoren verschlossen.
Kein Schild, keine Warnung, kein Hinweis - aber bleibt an einem dieser Tore mal längere Zeit stehen oder begutachtet es aus der nähe.
Es dauert keine 10 Minuten dann fährt wie aus dem nichts eine Militärpolizeistreife vor. 
Kontrolliert und "jetzt kommts" kopiert eure Ausweise sowie den Führerschein. (mmmmh) 
Danach werdet ihr freundlich aber bestimmt aufgefordert das Gelände zu verlassen. 
Kleiner Tipp! Keine Diskussionen weil da kein Schild steht oder fragen was den los ist.
Geht und gut.... 
Ach ja... 
Ihr könnt das ganze gern auch Nacht im Dunkeln versuchen. Auch dann dauert es nur 10 Minuten bis die bewaffneten Herren da sind. 
Vllt. sollte ich erwähnen das diese beiden Tore immer wie neu aussehen und somit wohl auch regelmäßig gewartet werden und das nur wenige Kilometer weiter ein Naturschutzgebiet ist das zur hälfte nicht betreten werden darf wo aber bei guter Fernsicht einige Rohre aus dem Boden ragen...

Das ist euch zu weit weg?
Deutschland geht auch...
Einfach mal nach Damme fahren.
Wenige meter neben der ehem. Luftmunitionsanstalt 2/XI Damme (Heute ein Denkmal bzw eine Gedenkstätte) liegt ein MOB (Mobilmachungsstützpunkt) 
Sieht für eine militärische Einrichtung nur locker bewacht aus und ist Unscheinbar.
Wie auch, denn da stehen nur 7 Gebäude, jedes nicht größer als ein Zwei-Familien-Haus.
Allerdings!
Wie kann es sein das alle - ich wiederhole - ALLE, seit der Heeres-Umstrukturierung (1990) aufgelösten Pionierverbände (und das ist eine menge) dort ihr Material eingelagert haben sollen?
Kleine Übersicht der aufgelösten Verbände / Brigaden / Regimente um sich die Mengen an Material einmal vorstellen zu können gibt es HIER
Wo da doch nur besagt 7 Gebäude stehen.

Der Bergwerksbau im Ruhrgebiet ist ein Kindergarten gegen das, was dort unter der Erde schlummert.
Etwas über 800 Meter geht es dort in die Erde. 
Die 7 Gebäude sind lediglich die Zugänge zu einem Tunnelsystem das Unterirdisch und weit weg vom Eingang bei der MOB liegt.
Mehrere Etagen mit Hallen so groß wie ein Fussballfeld. Selbst wenn man schon unter der Erde ist gibt es weitere Sperrgebiet in die auch Truppenzugehörige nicht hinein kommen.
Ich kann nicht sagen wie groß das ganze Konstrukt wirklich ist, aber es ist gigantisch.
Seit 1980 sind in jedem Sommer "täglich" duzende von Bundeswehr-LKW's mit Erdreich durch Damme gefahren. 
Erst vor gut zwei Jahren hat das aufgehört. 
Das heißt das 30 Jahre lang an mind. 6 Monaten im Jahr mind. 20 LKW Erdreich abtransportiert haben. 
Wo kam das wohl her???
Bereits 1985 verlief das Betreten des Bereichs um den MOB folgendermaßen ab.

Ich war im Februar 1985 abkommandiert um 5 Kisten a' 1 Tonne mit ??? (Material stand auf dem Fahrbefehl) aus Damme von der MOB zu holen.
Also wie immer, Fahrbefehl, Truppenausweis, Beifahrer und ab die Post.
Noch bevor ich losfahren wollte musste ich zum Kasernenkomamdaten. Ja richtig nicht Kompaniechef oder Spies, nein zum kleinen Gold-Lametta-Träger, zum Brigade­general
Trotzdem ich nun schon lange beim Bund war wurde ich Vergattert wie kurz vor antreten des Wachdiensts.
Ich wurde darauf hingewiesen ebenfalls meinen Personalausweis mitzunehmen.
OK, gesagt getan und keine fragen gestellt, zumal ich damals öfter mal (aus heutiger Sicht) merkwürdiges tun musste, was aber wohl mit meiner Einheit zu tun hatte - über die ich hier jetzt nicht reden möchte.

In Damme am MOB angekommen:
LKW (wohlgemerkt Bundeswehr-LKW) wurde untersucht als ob ich an der damaligen Grenze Helmstedt in die DDR wollte. 
Dienstausweis sowie Personalausweis eingezogen. Zutrittskarte bekommen. 
Ein bewaffneter Feldwebel setzte sich mit in den LKW und zeigte uns den weg zu Gebäude 5.
Durch ein Tor auf der Rückseite des Gebäudes ging es wie in einem Parkhaus mehrere Runden runter.
Dann in einer größeren Halle angekommen in einen der 3 Aufzüge (MIT LKW) 
Wie tief und wie lange wir abwärts sind kann ich nicht sagen. Es waren aber definitiv einige Stockwerke.
Tür auf und dann auf betonierten Wegen durch eine 2 spurige Röhre - ungefähr 1,35 - 2,0 km.
(Was mich damals faszinierte war - KEIN ABGAS GESTANK - KEIN DUNST)
Feldwebel xxx: da vorne rechts halten. 
Gesagt getan. 
Ein Tor wurde aufgemacht (wir waren vorher an unzähligen vorbei gefahren) und rein in eine Wohltemperierte sehr große Halle. 
In dieser Halle standen mehr als 30 Bundeswehr-LKW, - an denen wir vorbei fuhren bis wir an einer Laderampe stoppten. 
Die abzuholenden 5 Kisten wurden verladen, verzurrt und ab ging es auf dem gleichen Weg nach oben.
Obwohl wir nicht eine Sekunde unbeobachtet waren und dieser Wachhabende Feldwebel immer bei uns war wurde beim rausfahren wieder der LKW genausten Untersucht. 
Wir bekamen unsere Truppenausweise sowie unsere Personalausweise wieder und das wars.

Wie gesagt.
Ich durfte und konnte nicht alles sehen. 
Wohl aber merkte ich das ich nur einen Bruchteil gesehen habe.
Beeindruckenderes habe ich nie wieder in meinem Leben gesehen.
Wie mag es dort heute, nach weiteren 25 Jahren Erdabbau aussehen.
Mich überraschen auf jeden Fall solche Videos wie oben gezeigt nicht!
Fakt ist:
James Bond oder so mancher Film sind nicht so weit von der Realität als manche glauben.

Und sonst:
Nehmt euch einfach mal einen Sonntag nachmittag und befragt google (aber auch andere Suchmaschinen) nach solchen dingen.
Ihr werdet Stauen.... 

Hier noch etwas aus Missouri..
nicht das ihr glaubt die USA hätten nur Cheyenne Mountain
(Zufahrtstraßen im Fels...)
Man kann sich ausmalen, welche Dimensionen die Lagerhallen haben müssen
(die hier nicht gezeigt werden), wenn das nur die Zufahrtstraßen sind.