Keine Alternative

AfD – Heimat der gescheiterten Existenzen



Die Alternative für Deutschland wäre durch den Einzug in den Bundestag tatsächlich so etwas wie eine Arbeitsbeschaffungsagentur.
Nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland schafften es innerhalb eines Tages so viele gescheiterte Existenzen in den Bundestag, wie zur Bundestagswahl 2013, falls die AfD die 5%-Hürde erklimmt.
Und dies ist umso verwunderlicher, da die billige Kopie der amerikanischen Teaparty keinerlei sinnvolle Politik hat.
Tatsächlich weiß man kaum wer überhaupt für diese Partei antritt und das wird wohl seine Gründe haben.

Interessant ist auch wie die gerade einmal sieben Monate alte Partei den Wahlkampfetat von rund 3 Mio Euro finanziert.
Käme der Betrag allein von den angeblich 16.000 Mitgliedern, wären das gut 140 Euro pro Nase, obwohl nichtmal die CDU soviele Mitglieder in Ostdeutschland hat.
Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung vermutete daher der Mövenpick-Milliardär August von Finck finanziert die AfD. 
Na ob sich das mit seinem Hobby millionenteuren Galopprennpferde zu sammeln wirklich verträgt?

Strippenzieher in Brandenburg ist jedenfalls der Vorsitzende Roland Scheel. 
Beim Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes läuft das Stipendium aus und da sind die üppigen Mandatsgeschenke der Brandenburger sicher eine brauchbare Alternative.
Stellvertretender Vorsitzender in Brandenburg ist Dr. Rainer van Raemdonck, Spross einer belgischen Adelsclique. Nach der Wende gelang es ihm in Falkensee Volkseigentum zu “erwerben”, die ist wohl nunmehr zum Hauptquartier der AfD geworden. Ihm zur Seite steht auf Listenplatz 3 Hubertus Rybak vom Bundesministerium des Innern (ehemals Mitarbeiter von Schäuble). 
Er lässt unter der AfD folgendes verkünden: 
“Meine wichtigsten politischen Ziele: — Keine Angaben —”. 

Auch der einstige hessische CDU-Staatskanzleichef und frühere Herausgeber der Märkischen Allgemeinen Zeitung Alexander Gauland ist ausrangiert und avanciert prompt zum Spitzenkandidat Brandenburgs. 
Die offensichtliche Meinungslosigkeit der MOZ ist also kein Zufall. 
Dazu kommt der ex-DVU-Funktionär Manfred Friedrich. Mittlerweile seine vierte Partei nachdem er auch bei den Unabhängigen Wählern eine Bruchlandung hinlegte. 
Er ist als Kreisbeauftragter der AfD für Brandenburg an der Havel vorgestellt.

In Sachsen beglücken uns das AfD-Sternchen Frauke Petry, 
Sprecherin und Landesvorsitzende, die mit der Geschäftsidee aus dem Patent ihrer Mutter baden ging und sich durch den Einzug in den Bundestag die eigene Haut vor der Insolvenz retten will. Georg Metz, der Zweite auf der Sachsen-Liste und Söhnchen des ehemaligen Staatssekretärs der Sachsen-CDU, der wegen Millionen Verlusten bei der Sachsen LB abtrat, hält sich im Moment mit einem Job in der Bundesgeschäftsstelle in Berlin ganz gut über Wasser (Mitgliederbeiträge und “Geldbomben” machen rund 10.000€ monatlich fürs Anbrüllen der Mitarbeiter und Mitglieder möglich, wobei er damit noch nicht der Bestverdiener der Bundesgeschäftsstelle ist…), denn sonst müsste der gelernte Bauingenieur ebenfalls zum Arbeitsamt. Sein Vertrag läuft auch nur bis zur Wahl – ab dann erhält er schließlich ein Salär vom Steuerzahler.

Thüringens Sprecher Mathias Wohlfahrt, seines Zeichens Kirchenentrückter und Unternehmer, hält sich in harten Wintermonaten nach eigener Aussage nur durch das Kindergeld seiner vier Zöglinge über Wasser.

In Niedersachsen steht der seit mehreren Jahren arbeitslose Ulrich Abramowski auf dem Sprung in den Bundestag. 
Seit seiner Wahl auf der Liste wurde es denkbar ruhig in Hannover. Anders als Petry, die noch viel zu verlieren hat, wähnt sich der Modelleisenbahn-Fan in sicherer Gewissheit, dass andere für ihn die Kohlen aus dem Feuer holen – und freut sich auf die sicheren Altersbezüge nach vier Jahren Abgeordnetentätigkeit.

Dann wären da dubiose Figuren wie Martin Renner, dessen Firma ebenso strauchelt wie Petrys – und der sich dann auch noch das völlig missglückte AfD-Logo ankreiden lassen muss. 
Die Ähnlichkeit mit den Farben der Republikaner sind im Übrigen nicht zufällig, weiß man doch, dass Renner mit deren Programm mindestens sympathisiert.

Vielleicht sollte sich die Partei überlegen, Eingliederungszuschüsse beim Jobcenter zu beantragen. Da wäre nämlich auch noch ein Klaus Müller, Listenplatz 1 und Landessprecher aus Rheinland-Pfalz, der sich ebenfalls selbstständiger Unternehmer schimpft, aber leider weder etwas unternimmt, noch Umsätze macht. 
Wie gut, dass es die Ehefrau gibt, die arbeitet, während man selbst so gar nichts tut. 
Aber auch dies darf man nicht laut sagen in der AfD, denn Frauenpolitik ist das nächste Teufelszeug, an das sich die AfD nicht herantraut. 
Da stellt man lieber eine Oldenburgische Prinzessin in den Vordergrund, die immer noch ihren Familienpfründen im Osten hinterhertrauert.

Mit dem Tübinger Volkswirt Joachim Starbatty und dem Verleger Bruno Bandulet gehören mindestens zwei ehemalige Vertreter des BFB zu den Gründungsmitgliedern. 
Landesverfassungsschutzämter beobachteten die nationalliberale Splittergruppe in den neunziger Jahren, nachdem diese mit rechtsextremen Parteien zusammen zu Wahlen antrat. 
In Jahr 2000 löste sich die Partei auf und einige ihre Mitglieder verteilten sich auf andere rechtspopulistische Politsekten. 
Das Magazin für Integration betitelt hinter der Sammelbewegung gegen den Euro, Aktivisten aus einem breiten verschwörungsideologischen, rechtsliberalen und kulturrassistischen Spektrum.

Jens Eckleben, der ehemalige Hamburger Landesvorsitzende der kulturrassistischen Partei „Die Freiheit“ ist Landesbeauftragter für Hamburg der „Wahlalternative 2013“ und Mitglied der „AfD“. 
Auf seinen YouTube-Kanal stößt man auf „Historisches Liedgut aus dem 19. Jahrhundert – Interpret: Frank Rennicke“, Verschwörungstheorien, Videos der „Freiheit“ sowie auf den Soundtrack der „Identitären Bewegung“. 
Er ist nicht der einzige der aus islamfeindlichen Grüppchen zur neuen Partei gestoßen ist.

Die Liste ist lang, die Schmach eben auch.

In der AfD herrscht kein Fachkräftemangel – ganz im Gegenteil. 
Nur von erfolgreicher Unternehmensführung und den Kernkompetenzen der Partei, Wirtschaft und Finanzen, haben sie scheinbar allesamt keine Ahnung. 

Einen weiteren Beweis tritt Kerstin Garbracht an: Landeslistenplatz 8 in NRW und laut eigener Aussage Inhaberin der Fa. Grips GmbH; denkt wohl, niemand informiert sich per Bundesanzeiger über die Liquidität der Firma. 
Die einzigen, die Frau Garbracht mit voller Überzeugung wählen, werden wohl ihre Gläubiger sein, die dann hoffen, durch das Abgeordnetengehalt noch an ihr Geld zu kommen!

Auch unter Hamburgs Direktkandidaten findet sich ein “Selbstständiger in verschiedenen Branchen”, was immer das auch sein mag. 
Das nordrhein-westfälische Pendant heißt Hans-Josef Frings, der seinen Job wohl – so heißt es – wegen der AfD verlor, sich aber überall selbstständiger Unternehmer schimpft.

Der nächste Hochkaräter in der langen Liste der Arbeitslosen – dieses Mal in zweiter Reihe – ist der ehemalige Börsenfachmann Roland Klaus aus Hessen, stellvertretender Sprecher des Bundesvorstandes, bei dem die Stuttgarter Börse wohl nicht ganz einverstanden war, dass er sich einer Partei anschließt, die den Großteil der Börsengewinne sozusagen erstmal mit der Abrissbirne in eine ungewisse Zukunft schwingt.

Über Bayerns Liste der Schande, bestehend aus Glücksrittern, Pleitiers und verkrachten Existenzen, berichteten wir ausführlich: 

Auch ein Teil ihrer in Vorstandsposten kooptierten Amigos und in Funktionen berufenen Wasserträger können sich bei einem Einzug in den Bundestag auf neue Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten freuen.

Genauso wie die erste Garde der Arbeitslosen ihren Weg in den Bundestag finden wollen, reihen sich deutschlandweit bis auf Listenplatz 10 immer wieder Parteimitglieder ein, die ihre gescheiterte Existenz mit einem Abgeordnetenmandat abrunden wollen: Einmal Bundestag und nie wieder arbeiten!

Mut zur Wahrheit?

Es ist aller Ehren wert, sich um ein sicheres Einkommen zu bemühen und sei es auch durch einen Job im Bundestag. 
Aber statt ehrlich zu sein und sich vielleicht mit diesen Forderungen offen zu einem bedingungslosen Grundeinkommen zu bekennen – oder zu dem Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit ohne die Fesseln der Leistungsgesellschaft – schwadroniert man über Schuldenkrisen anderer Staaten und für das Recht einer geordneten Zuwanderung nach kanadischem Vorbild; der kanadische Staat würde diesen fragwürdigen und abgewirtschafteten Gestalten nicht mal Einwanderungsformulare aushändigen.

Wenn man Bernd Lucke richtig versteht, sind Einwanderer in unsere Sozialsysteme der Bodensatz der Gesellschaft.


Quelle: Recherchen von Antilobby.wordpress.com



Genau wie in deren bisherigem Leben,
werden die Schergen das AfD auch versuchen
Deutschland vor die Wand zu fahren!