Verbots-Partei

Grüne Verbots-Partei wird abgestraft? 
Kurz vor der Bundestgswahl kommen die Grünen noch auf 9 Prozent in der Forsa-Umfrage. 
Das sind immer noch 9 Prozent zu viele Stimmen für eine Partei die mir ihre weltanschauung aufzwingen will.



von Gottfried Böhmer

Vor den Wahlen, ist nach den Wahlen. 
Seit dem 1. Mai 2013 hat NRW unter Führung der SPD im Verbund mit der grünen Verbotspartei das strikte Rauchverbot für alle gastronomischen Betriebe eingeführt. Damit wurden alle gastronomischen Betriebe, die sich als Raucherclubs auswiesen illegal und es dürfte, wenn es nach den Grünen geht, auch noch so weit gehen, dass der Raucher an sich demnächst illegal ist.

Wie man hört, haben diese schon umfangreiche Umerziehungspläne (Lager?) in der Schublade. Nun sind die ersten Monate vergangen und in NRW haben schon etliche Betriebe (ehemalige Kommunikationsinseln der guten Nachbarschaft pleite gemacht.) Für die süchtigen Täter (Raucher) brechen nun nach den Sommermonaten aber schwere Zeiten an, da die Außengastronomie sich dem Ende zuneigt.

Matthias Johann, Kölner Vize-Geschäftsführer des Hotel & Gaststättenverbandes hatte schon im Mai verärgert reagiert, der Welt sagte er, "in den klassischen Eckkneipen verkehren rund 10 mal so viele Raucher wie Nichtraucher". Für Johann geht es schon lange nicht mehr um den Nichtraucherschutz "jetzt geht es nur noch um die Umerziehung der Süchtigen".

Rot-Grüne Diktatoren

Die Rot-Grünen Diktatoren wollen sogar das Denunziantentum wiederbeleben. Offen erklärten sie, dass sie bei Verstößen auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen seien. Im kommenden Herbst und Winter wird es die vielen Jazz & Musikclubs in Köln, Düsseldorf, im Ruhrgebiet und anderswo hart treffen, da diese Clubs erfahrungsgemäß von vielen Rauchern aufgesucht werden. Den Hütern der korrekten politischen Gesinnung in NRW unter Federführung der Grünen, geht es anscheinend um die Durchsetzung einer fanatischen Ideologie.
Der Winterurlaub in Bayern wird nach Österreich ausgelagert

Ich möchte mal daran erinnern, dass die Grünen an jeder freien Ecken Drogenkonsumräume schaffen wollen, aber die letzten freien Rückzugsräume für Raucher mit allen Mitteln bekämpfen. Die Intoleranz der Grünen degradieren die Raucher in Deutschland zu Menschen zweiter Klasse. Die Tyrannei der vermeintlichen Mehrheit gegenüber der Minderheit ist aber langfristig zum Scheitern verurteilt. Der Winterurlaub in Bayern wird nach Österreich ausgelagert.

Und da spreche ich aus eigener Erfahrung, übernachten tun wir zwar noch im bayrischen Mittenwald, zum Ausgehen fahren wir aber ins benachbarte Seefeld auf österreichische Seite. Zum Shoppen mit anschliessenden geselligen Essen und Trinken, geht es nicht mehr nachGarmisch, sondern nach Innsbruck.

Was soll daran auch gut sein? Ein Kaffee ohne Zigarrette? Beim Gläschen Wein sich das Rauchen verkneifen? Anscheinenden haben die Grünen vergessen, dass noch gute 40% unserer Mitbürger das nicht missen wollen. Und so geht die Städtetour eben nicht mehr nach Köln oder Düsseldorf, sondern nach Salzburg, Wien oder Innsbruck. Und die Kegelclubs werden bestimmt keine Stationen mehr in NRW-Städte planen, wo ihnen die Regulierungswut der grünenBevormundungspartei die gute Laune verdirbt.
Grüne Erlösermodelle und heile Welt Versprechungen
Das grüne Erlösermodell grenzt an eine fanatische Ideologie und hat nichts mit dem Schutz der Nichtraucher im Sinn. Die grünen Hüter der politisch korrekten Gesinnung haben per se schon seit langem ein Problem mit Menschen, die ihrem Weltbild und heile Welt Versprechungen misstrauen, weite Teile der Bevölkerung werden diskriminiert und entmündigt. Zudem haben die Grünen nicht nur in der Raucherfrage Schwierigkeiten mit Auffassungen, die ihrer eigenen widersprechen. Der grüne Gesundheitsrassismus degradiert den Raucher zu einem Menschen zweiter Klasse.

Im Juni 2013 wollten die GRÜNEN dem Neusser Bürgermeister Herbert Napp das Rauchen in seinem Dienstzimmer sogar per Gerichtsbeschluß verbieten lassen. Während der Nichtraucherschutz-Debatte im Düsseldorfer Landtag platzte dem FDP-Abgeordneten Joachim Stamp der Kragen. Er beschimpfte die Grünen als "Abbild eines neuen deutschen Spießertums".

Ihnen gehe es nicht um den Nichtraucherschutz, sondern um Umerziehung, sie seien autoritäre Moralisten, "eine Art ÖDP mit Dienstwagen", die ihre wohl altersbedingte Abstinenz nun der ganzen Gesellschaft verordnen wolle.

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hatte die Städte und Gemeinden genötigt, die Einhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes, das im Mai in Kraft trat mit allen Mitteln durchzusetzen. Sämtliche Ausnahmeregelungen, die die schwarz-gelbe Vorgängerregierung geschaffen hatte, gelten nicht mehr. Den Wirten drohen die GRÜNEN Bußgelder bis zu 2500 Euro an, im Wiederholungsfall drohten sie mit dem Entzug der Konzession.
Stellungsnahme in der RP

Karl-Josef Laumann, Chef der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, kritisierte das neue Nichtraucherschutzgesetz. "Mit der Verschärfung des Rauchverbotes setzt Rot-Grün seine Politik fort, freie und mündige Bürger von oben herab per Gesetz zu bevormunden, zu erziehen und ihnen die Entscheidungsfreiheit zu nehmen", sagte der Unionspolitiker.

Dietmar Brockes, Landtagsabgeordneter der FDP, erklärte, die SPD gönne "dem einfachen Bürger nicht mehr das Feierabendbier mit Zigarette am Tresen". Kai Schmalenbach (Piratenpartei) bemängelte, SPD und Grüne hätten das Gesetz mit der "Holzhammermethode" durchgeboxt.
Ein Sargnagel in unsere freie Gesellschaft

Und daran möchte ich auch erinnern: die Politik hat die Aufgabe für alle Bürger einen Ausgleich zu schaffen und somit für den vielbeschworenen sozialen Frieden zu sorgen. Mit der totalen Abschaffungen der Raucherräume hat die Rot-Grüne Regierung in NRW nach meiner Meinung der Demokratie einen Bärendienst erwiesen. In wenigen Tagen wird in Deutschland gewählt und jede Stimme für die Grünen ist ein Sargnagel in unsere freie Gesellschaft.

Gottfried Böhmer
Berlin 9. November 2008 - Witz der Woche:
Von guten Menschen und Experten. Schoko-Zigaretten sollen verboten werden.

Krebsforscher und Verbraucherschützer haben ein Verbot von Schoko-Zigaretten in Deutschland gefordert. Zigaretten aus Schokolade oder Kaugummi führten bei Kindern später häufig zum Rauchen, teilten das Deutsche Krebsforschungszentrum und der Verbraucherzentrale Bundesverband mit.

Durch den Konsum und das Spielen mit zigarettenähnlichen Süßwaren lernten Kinder, Rauchen als normales Verhalten und harmloses Vergnügen anzusehen. Die Experten verwiesen auf eine repräsentative Umfrage aus den USA.

Was sagen die Rheinländer dazu? Dazu fanden wir folgendes in der Rheinischen Post. Experten sind Experten, weil sie Expertenwissen haben: Kluge Köpfe aus der Jugendsoziologie etwa haben jetzt festgestellt: durch Schoko-Zigaretten wird man nicht zum Raucher.
Beruhigt, enttäuscht aber auch

Das beruhigt, enttäuscht aber auch etwas. Können wir uns jetzt doch die Hoffnung abschminken, dass man nach dem Genuß von Hähnchenfleisch fliegen kann? Oder, essen Sie also ruhig Hamburger, Sie müssen nicht umziehen. Gönnen Sie sich Sauerbraten – Sie werden ihre gute Laune nicht verlieren.


Weiterführender Link: Totalitäre-Verbotspartei