Die Vernichterin

Frau Merkel lässt zu, dass Deutschland zum Aufmarschgebiet bzw. zum Ausgangspunkt für einen US-Atomkrieg gegen Russland wird.

Wie lange wollen die Deutschen diese Frau noch tragen?
Jeder Tag ist ein Schritt weiter zum Untergang!
Jeder 5 jährige Ziegenhirtensohn in der Wüste Gobi hat mehr Arsch und Hirn als der deutsche Bundesbürger! - DAS STEHT FEST !!!

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Büchel – Die Bundesregierung hat erstmals zugegeben, dass die amerikanischen Atomwaffen in Europa, darunter auch die in Büchel, modernisiert werden. Nach Informationen unserer Berliner Korrepondenten bestätigte die Bundesregierung ein solches „Lebensdauerverlängerungsprogramm“ aufgrund einer entsprechenden Anfrage der Grünen.



Von Dieter Junker

Dem Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesverteidigungsministerium, Dr. Ralf Brauksiepe, zufolge diene diese Modernisierung dazu, die Sicherheit und Zuverlässigkeit aller von diesem Programm erfassten Nuklearwaffen auch weiterhin auf höchstem Niveau sicherzustellen und damit die Glaubwürdigkeit der nuklearen Abschreckung zu gewährleisten. Neue Einsatzmöglichkeiten entstünden durch den Austausch der Atomwaffen allerdings nicht. Nach Angaben der Grünen werden dabei die bisher freifallenden B-61-Sprengköpfe durch lasergesteuerte B-61-12-Lenkflugkörper ersetzt.

Vorsitzdende der Initiative: "Bin überrascht und entsetzt"
Bei der Friedensbewegung ist diese Nachricht auf Empörung und scharfe Kritik gestoßen. „Das ist in meinen Augen eine Katastrophe. Ich bin überrascht und entsetzt, dass die Modernisierung der Atomwaffen in Deutschland schon begonnen haben soll. Damit widerspricht die Bundesregierung einem einstimmigen Beschluss des Bundestages, wonach die Atomwaffen aus Deutschland verschwinden sollen“, so Dr. Elke Koller aus Leienkaul vom Initiativkreis gegen Atomwaffen in einer ersten Stellungnahme.

„Wenn sich das bestätigt, ist das eine Unverfrorenheit, wie sich die Bundesregierung über Bedenken vieler Menschen gegen die Stationierung von Atomwaffen hinwegsetzt“, stimmte ihr Pfarrer Dr. Matthias Engelke aus Lobberich, der deutsche Vorsitzende des Internationalen Versöhnungsbundes, zu. Diese Modernisierung spreche jeglichen Abrüstungsbekundungen Deutschlands Hohn, betonte er.

Neues Wettrüsten eingeleitet?
Damit werde ein neues Wettrüsten eingeleitet, wie damals nach dem Nato-Doppelbeschluss, befürchtet Wolfgang Schlupp-Hauck (Mutlangen), der Sprecher der bundesweiten Kampagne „Atomwaffenfrei.jetzt“. „Nun werden die anderen nachziehen“, befürchtet er. Die vorherige Bundesregierung habe noch den Abzug versprochen, jetzt würden die Flugzeiten der Tornados als Trägerwaffen verlängert. Das widerspreche auch einem Beschluss des Bundestages, kritisierte er.

„Wir haben gemeinsam mit vielen Friedensgruppen genau vor dieser Entscheidung gewarnt: es ist verantwortungslos, der Modernisierung der Atomwaffen zuzustimmen, statt sich wie versprochen für eine Abschaffung dieser völkerrechtlich fragwürdigen Massenvernichtungswaffen einzusetzen. Entgegen den Beschwichtigungen sinkt bei den modernisierten Atomwaffen die Einsatzschwelle“, meinte auch Markus Pflüger, der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Frieden in Trier. Es sei skandalös wie die Relikte des kalten Krieges in zielgenaue Angriffswaffen umgewandelt werden sollen statt Abrüstung und nachhaltige Entwicklung zu fördern, betonte Pflüger.

"Atomwaffen erhöhen die Sicherheit Deutschlands nicht"
Deutschland brauche keine neuen Atombomben, betonte Xanthe Hall (Berlin) von der Ärzteorganisation IPPNW zu den Meldungen über eine Modernisierung. Die in der Eifel gelagerten US-Atomwaffen würden die Sicherheit Deutschlands in keinster Weise erhöhen und sollten abgezogen werden, forderte sie.

Die Friedensbewegung kündigte weitere Proteste in der Eifel an. „Ich ermutige jeden, sich daran zu beteiligen“, so Matthias Engelke. Im August ist wieder eine Fastenaktion am Haupttor geplant, ebenso wird es ein mehrtägiges Camp, auch von neuen Blockaden ist die Rede. „Wir werden hier für Gegenwind sorgen und den Druck erhöhen“, so Roland Blach, der baden-württembergische Landesgeschäftsführer der DFG-VK. Doch er meint auch: „Ich befürchte, dass durch diese Modernisierung das Ziel einer atomwaffenfreien Welt in weite Ferne gerückt ist.“

Am vergangenen Dienstag hat übrigens der Parlamentarische Staatssekretär Brauksiepe den Fliegerhorst besucht. Ob dies im Zusammenhang mit dieser Modernisierung, die offenbar bereits im Gange ist, steht, ist unklar. Laut Pressemitteilung des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 informierte er sich dabei über Aufgaben, Strukturen und „aktuelle Besonderheiten“ des Stützpunktes.


Wie real die nukleare Gefahr in Büchel beispielsweise nach einem Flugzeugabsturz ist, lesen Sie hier.

Quelle: Rhein-Zeitung