Gold beiseite geschafft

Ukrainische Goldreserven in die USA gebracht
Während es immer offensichtlicher wird, dass der Westen ganz aktiv entgegen jedem Völkerrecht, am Sturz der gewählten Regierung der Ukraine beteiligt war, sind die gesamten Goldvorräte der Ukraine offenbar auf Befehl der Putsch-Führung eiligst in die USA ausgeflogen worden.


Die Verlagerung des gesamten Staatsschatzes meldete nämlich die ukrainische Nachrichtenseite" Iskra-News", deren Bericht inzwischen von diversen ausländische Medien aufgriffen wurde.
Demnach wurden 40 Kisten Gold in Transportern ohne Kennzeichen zum Kiewer Flughafen Borispol - dem internationalen Flughafen der Hauptstadt - gefahren und dort eilig in ein Frachtflugzeug verladen. Rund 15 maskierte und schwarz gekleidete Männer hätten den Transport überwacht -- so Iskra-News.

Von einem leitenden Regierungsbeamten will Iskra-News erfahren haben, dass die kompletten Goldreserven von 42,3 Tonnen auf Anweisung der „neuen Führung" in die Vereinigten Staaten geschafft wurden. Der Wert des Edelmetalls wird von Experten mit 1,3 Milliarden Euro angegeben.

Die nicht verfassungsgemäßen neuen Machthaber in Kiew äußerten sich zu den Enthüllungen bislang nicht - es gab allerdings auch kein Dementi.
Dass Staaten ihr Gold in den Tresoren der US-Zentralbank FED lagern, ist grundsätzlich nicht ungewöhnlich. Allerdings gab es in der Vergangenheit immer wieder Zweifel daran, ob die in den USA aufbewahrten Edelmetalle auch tatsächlich physisch vorhanden sind und im Falle eines Währungszusammenbruchs ausgehändigt würden. Die Bundesbank von Deutschland entschied sich deshalb dafür, die deutschen Goldreserven aus den USA zurück nach Frankfurt überführen zu wollen, was teilweise auch bereits geschah. Allerdings benötigte die USA für die Rückführung eines kleinen Teils der deutschen Goldreserven, nämlich für ca. 40 Tonnen, aufgrund angeblicher Logistikprobleme mehr als ein Jahr.

Umso bemerkenswerter ist es für uns, dass es anscheinend durchaus möglich war, aus einem Land, in welchem gerade ein Regierungssturz verübt wurde, ohne irgendwelche Logistikprobleme eiligst mehr als 40 Tonnen Gold in kürzester Zeit auszufliegen.

Sollte das vollständige ukrainische Gold tatsächlich in die Vereinigten Staaten überführt worden sein, so würde der Zugriff Kiews auf seinen eigenen Staatsschatz de facto vom guten Willen Washingtons abhängen.

Und wie die USA mit den Interessen anderer Staaten umgehen, hat sich an den Beispielen Irak, Libyen und anderen Staaten in der Vergangenheit sehr deutlich gezeigt.