Pest und Cholera

Pest und Cholera

In Bremen gründeten kurdische Zuwanderer einen Motorradclub und fordern Gangs wie die Hells Angels heraus.
Die Polizei fürchtet einen neuen Rockerkrieg.

Die letzte Bewegung im Leben des Fahranfängers Mustafa B. war eine Drehung der rechten Hand. 
Seine rote Honda Fireblade, 178 PS, 290 km/h Spitze, heulte auf, beschleunigte und schoss an den Autos vorbei. 
Sekunden später prallte der Motorradfahrer gegen einen Baum. 
Er starb an der Unfallstelle, einer vierspurigen Straße im Bremer Stadtgebiet. 
"Ein Fremdverschulden" liege nicht vor, teilte die Polizei lapidar in einer Pressemeldung mit.

Tatsächlich untersuchte die Kripo die Maschine des Toten besonders gründlich auf mögliche Manipulationen. Denn der 38-Jährige galt als einer der führenden Köpfe der Organisierten Kriminalität in Bremen. 
Der Verdacht war naheliegend, dass jemand aus dem Milieu ein besonderes Interesse an seinem Ableben gehabt haben könnte.

Vor allem aber hatte Mustafa B. die Hells Angels herausgefordert, den berüchtigten Rockerclub. 
Im August hatte der Kurde gemeinsam mit knapp zwei Dutzend Mitgliedern seiner Sippe einen Ableger eines internationalen Motorradclubs gegründet, die Mongols. 
Der Clan zählt zu den Mhallamiye-Kurden, die in den achtziger Jahren aus dem Libanon eingewandert sind. Integration ist für viele von ihnen ein Fremdwort, sie leben vorwiegend von Sozialleistungen und Geschäften wie Drogenhandel und Prostitution. 
Die meisten wohnen in Bremen, Berlin und Essen. 
Allein in der Hansestadt rechnet die Polizei 2600 Kurden zu der Sippe, gegen jeden zweiten ermittelte sie bereits. 
66 Familienmitglieder gelten als Top-Täter.

Und der Staat schaut zu und hat schon jetzt kapituliert.
Bemerkung: 
Versuch einmal als deutscher mehrere Strafzettel nicht zu zahlen oder auch nur einen Monat mit Unterhaltszahlungen in Rückstand zu sein.
Was ist das nur für eine Gesellschaft?
Was sind die Gesetzgeber und ausführenden Organe doch für Arschkriecher die mit zweierlei Mass messen weil sie angst haben etwas gegen Migranten (die sich nicht Anpassen wollen) zu unternehmen.
Angst als Rechts oder Nazi betitelt zu werden ist das schlimmste Verbrechen der Ignoranten Deutschen seit 1945

Über viele Seiten im Polizeicomputer erstrecken sich auch die Einträge der meisten Mongols-Mitglieder. Ibrahim M., nach Einschätzung der Ermittler der Nachfolger von Mustafa B. an der Spitze des Clubs, wird allein mit 147 Taten in Verbindung gebracht, von Körperverletzung bis zum illegalen Waffenbesitz.

Die Zeit für eine Ausweitung der Geschäftsfelder wäre günstig. 
Die Bremer Hells Angels sind geschwächt. 
Vor vier Jahren haben sie die konkurrierenden Bandidos zwar schlagkräftig aus der Hansestadt vertrieben. Aber viele sind nur auf Bewährung in Freiheit, und die Kurden gelten als besonders skrupellos.

Kein Wunder, dass es offenbar schon Friedensverhandlungen gibt. 
Hells-Angels-Boss Frank Hanebuth aus Hannover habe 250.000 Euro geboten, damit die Mongols zu ihm überliefen, behauptet zumindest deren Deutschland-Chef Bernhard Denzinger, der einen Club in Südbaden leitet. 
Die Kurden hätten abgelehnt. 
Angels-Sprecher Rudolf "Django" Triller will keinen Kommentar zu Verhandlungen abgeben: 
"Wir sind wegen der Mongols völlig entspannt."

Immerhin hatten die Angels in Berlin mit einer ähnlichen Taktik Erfolg. 
Anfang 2010 lösten sie dort die besonders brutalen Bandidos um Kadir P. aus deren Club heraus und gemeindeten die früheren Todfeinde ein. 
Nun firmieren sie als Hells Angels Nomads Turkiye.

Quelle: Spiegel


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